Genesungsbegleitung im institutionellem Umfeld – ein Praxisfall

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Am Anfang ist die Anspannung noch zu spüren, die Anspannung  bei den Profis. Unter der Überschrift  „Was wünschen sich Klienten von den Profis und was kann Ex-In dazu beitragen?“ treffen sich die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen einer Übergangseinrichtung im Münchener Westen mit einer Gruppe von drei Genesungsbegleitern und Genesungsbegleiterinnen zu einem dreistündigen Workshop.

Anspannung vielleicht deswegen, weil es für manchen Profi doch noch eine ungewohnte Sichtweise ist, die eigene Arbeit einmal konsequent aus der Perspektive von Patient oder Patientin und Angehörigen zu betrachten. Doch die Anspannung ist schnell verflogen, denn es wird zusammen gearbeitet und zusammen gelacht. Und es wird klar, diese Perspektive ist eine wichtige und eine ergänzende.

In Vorträgen und kleinen Gruppenarbeiten nähern wir uns den Themen

  • Kommunikation,
  • Recovery,
  • Empowerment,

um hier kleine Denkanstöße für die Arbeit zu entwickeln. Es geht hier nicht um die große „Revolution“, nein vielmehr um kleine, konkrete Schritte die Arbeit in der Einrichtung nach den Bedürfnissen der Bewohner und Bewohnerinnen zu gestalten. Und es wird rasch deutlich, es dreht sich Vieles um die eigene Haltung und Einstellung. Oder vielmehr darum, wie ich diese im Alltag lebe, wie ich sie transportieren und kommunizieren kann.

Mehr dazu, was Genesungsbegleitung oder wir als sigena-coaching e.K. für Institutionen tun können finden Sie hier

Der Inhaber von sigena-coaching e.K. Oliver Kustner ist selbst seit 2016 Genesungsbegleiter (EX-IN). Neben seiner Tätigkeit als Business-Coach, betrieblicher Gesundheitsmanager und interkultureller Trainer arbeitet er stundenweise für einen sozialpsychiatrischen Dienst (SPDI).  Ein Netzwerk von ausgebildeten Genesungsbegleitern und Genesungsbegleiterinnen unterstützt dabei bei Vorträgen, Fortbildungen und Schulungen in sozialpsychiatrischen und klinischen Einrichtungen, um möglichst viele, verschiedene Perspektiven einbringen zu können

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